Die Elektriker sind im Haus. Sie registriert sie natürlich, wird aber nicht übermäßig nervös.
Wir wollen diesmal nur im Ort spazieren gehen. Deren schwarzes Auto steht allerdings in der Einfahrt, da will sie keinesfalls näher ran oder gar vorbei. Ich nehme sie kurzerhand hoch und trage sie an diesem Problem vorbei.
Tag 81 – 17.10.2023
Die Lucy könnte ins Bad verschwinden, bisher ihr Lieblingsrückzugsort. Das tut sie aber seit ein paar Tagen nicht, sie will wohl lieber das Geschehen im Wohnzimmer miterleben. Sie bleibt da auch entspannt liegen, wenn ich das Zimmer verlasse.
Aber nichts scheint bei ihr so beständig wie die Veränderung.
Tag 82 – 18.10.2023
Es gibt nichts nennenswertes zu berichten.
Tag 83 – 19.10.2023
Effi kommt zu Besuch. Mal sehen, wie sie sich gibt. Das letzte Mal konnten wir noch draußen sitzen, jetzt spielt sich alles drinnen ab. Wir lassen sie unbeachtet und reden drauflos. Das ist die richtige Strategie, sie schläft.
Wir gehen im Ort spazieren und es gestaltet sich wieder anstrengend. Sie zieht permanent oder sie erschrickt vor allen möglichen Dingen oder Katzen liegen auf dem Gehweg rum oder, oder, oder.
Rufe wieder mal Herrn Rütter ab und wechsle die Richtung wenn sie zu sehr zieht. Das dauert sicher, bis die Taktik Früchte trägt, wenn überhaupt.
Tag 84 – 20.10.2023
Auch hier gibt es nichts besonderes. Keine Weiterkommen aber auch keine Rückschritte.
Tag 85 – 21.10.2023
Herrchen: Es ist noch Luft nach oben.
Frauchen: Es ist noch sehr viel Luft nach oben!
Lucy: Was wollen die eigentlich?
Die bisherigen Fortschritte sind klein. Sie erschrickt immer noch vor den gleichen Geräuschen wie vor Wochen. Sie will auch nach wie vor an bestimmten Dingen nicht vorbei. Mal will sie nur im Bad sein, dann wieder nur im Wohnzimmer, mal Garten, mal nicht.
Positiv ist, dass sie am Morgen immer freundlich und ausgelassen ist. Auf die Spaziergänge freut sie sich unbändig. Sie frißt gut, säuft aber nichts extra, nur was sie mit dem Futter zu sich nimmt.
Tag 86 – 22.10.2023
So richtig geht nichts voran. Sie geht nach wie vor nicht gerne in den Garten. Und beim Gassi gehen im Ort regiert die Angst.