Tag 16 bis 22 – die dritte Woche

Keine Fortschritte, Lucy ist permanent skeptisch. Sie bleibt jetzt ewig liegen wo sie liegt (zumeist in einem andern Zimmer als der Mensch sich aufhält), nimmt am Leben keinen Anteil. Ich hole sie irgendwann zu mir, da muss sie durch.

Tag 17 – 14.08.2023

Heute morgen zeigt sie ein anderes Verhaltensmuster. Sie kommt alleine aus der Box und folgt uns ohne unser Zutun auf die Terrasse. Sie ist sich nicht sicher, geht rein und raus und rein und raus…..

Es ist wieder sehr warm und sie trinkt nach wie vor nichts extra. Das Naßfutter wird daher immer mit Wasser angeboten.

Tag 18 – 15.08.2023

Lucy wechselt zwischen Neugier, Interesse und Ängstlichkeit hin und her. Sie sucht jetzt aber gelegentlich den Anschluss zu uns.

Die täglichen Spaziergänge im Wald scheint sie zu mögen.

Habe sie mit einer Pipette mit Wasser „zwangsernährt“. Sie säuft einfach nicht. Eine Rückfrage im Tierheim in Spanien über den Europa-Tier-Schutzverein war leider ergebnislos. Sie konnten nicht sagen, ob sie dort getrunken habe. Scheinbar achtet man bei der Menge der Tiere nicht auf Einzelfälle.

Tag 19 – 16.08.2023

Heute gibt’s nicht so viel zu berichten. Alex macht einen etwas längeren Spaziergang mit Lucy. Danach hat sie Hunger und sie muss das erste Mal nicht ermutigt werden zu fressen.

Tag 20 – 17.08.2023

Sie bringt das Leckerchen wieder raus. Irgendwie ist man gleich etwas in Sorge. Hat aber am Nachmittag wieder Appetit.

Tag 21 – 18.08.2023

Lucy ist munterer als bisher die Tage und verläßt jetzt ohne unser Zutun ihre Schlafbox.

Sie bellt das 1. Mal (und wir dachten schon, sie kann das nicht). Sie fühlt sich wohl von den Nachbarn in ihrer Ruhe „belästigt“, sie sind etwas laut!

Sie frißt ganz gut und mit etwas Brühe dazu als Wasserersatz sind wir halbwegs zufrieden.

Wir machen unseren allabendlichen Spaziergang. X-mal wirft sie sich dabei ins Gras und rubbelt sich so den Rücken. Dabei löst sich doch tatsächlich der Karabinerhaken an der Leine. Sie hätte das Weite suchen können aber glücklicherweise bemerkt es Alex und kann sie festhalten. Puh, das hätte dumm ausgehen können. Der Satz der Tierheimmitarbeiterin fällt uns sofort wieder ein: Wenn sie weg ist, ist sie weg.

Da muss nachgebessert werden.

Lucy ist verdreckt, hat sich in eine Pfütze gehauen. Wir „baden“ sie behelfsmäßig. Sie lässt es starr über sich ergehen, will aber eigentlich weg.

Sie darf das erste Mal im Garten ohne Leine ihr Territorium erkunden. Das überfordert sie erstmal, sie entfernt sich kaum von uns.

Tag 22 – 19.08.2023

33 ° C, alle schwitzen.

Alex geht mit Lucy im Wald spazieren und sie sieht nach ihrer Rückkehr aus wie ein Schweinchen, sie muss 2x ins Wasser gesteckt werden, damit der Dreck überhaupt abgeht. So kann sie unmöglich ins Haus.

Matthias und seine beiden Kinder sind zu Besuch. Er hält sich auch geraume Zeit direkt bei uns auf. Lucy kann das zögerlich akzeptieren, geht sogar währenddessen im Garten einen Runde.

Sie frisst halbwegs, säuft aber nichts extra.

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